Client-Management umfasst die zentrale Verwaltung von Arbeitsplatzrechnern: Installation, Softwareverteilung, Konfiguration, Aktualisierung und Inventarisierung.
Definition
Statt Geräte einzeln von Hand einzurichten, werden Arbeitsplätze über eine zentrale Verwaltungslösung mit einem definierten Zustand versorgt. Dazu gehören ein standardisiertes Grundabbild, automatisierte Softwareverteilung, Richtlinien für Einstellungen und die laufende Versorgung mit Aktualisierungen.
Kernfunktionen
- Betriebssystemverteilung: Neue Geräte werden automatisiert in den Sollzustand gebracht.
- Softwareverteilung: Anwendungen werden ohne lokalen Eingriff installiert und aktualisiert.
- Richtlinienverwaltung: Einstellungen und Sicherheitsvorgaben werden zentral gesetzt.
- Inventarisierung: Hard- und Softwarebestand ist jederzeit auswertbar, auch für Lizenznachweise.
- Fernunterstützung: Der Support kann Geräte ohne Vor-Ort-Termin unterstützen.
Warum es für Projekte relevant ist
Jede Einführung einer neuen Fachanwendung endet am Arbeitsplatz. Ist die Verteilung nicht geklärt, wird der Rollout zur manuellen Aktion mit Terminabsprachen und Vor-Ort-Einsätzen. Ein funktionierendes Client-Management verkürzt den Rollout von Wochen auf Tage und macht ihn wiederholbar.
Mobile Geräte
Notebooks außerhalb des Firmennetzes und mobile Geräte brauchen Verwaltungswege, die auch über das Internet funktionieren. Moderne Ansätze arbeiten deshalb geräteorientiert statt netzorientiert und passen damit gut zu einer Zero-Trust-Architektur.
Abgrenzung
Client-Management verwaltet die Geräte. IAM verwaltet die Identitäten der Nutzer. Beide greifen ineinander, etwa wenn der Gerätezustand in die Zugriffsentscheidung einfließt.
Weiterführende Begriffe
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