Continuous Delivery bedeutet, dass eine Software jederzeit in einem auslieferbaren Zustand ist und per Knopfdruck in Produktion gebracht werden kann.

Definition

Jede Änderung durchläuft automatisiert Bau, Tests und die Bereitstellung in produktionsnahen Umgebungen. Am Ende steht ein freigabefähiges Ergebnis. Ob es tatsächlich ausgeliefert wird, bleibt eine bewusste Entscheidung.

Was sich dadurch ändert

Auslieferungen werden klein und häufig statt selten und groß. Damit sinkt das Risiko je Auslieferung erheblich, weil bei einem Problem nur wenige Änderungen infrage kommen. Zugleich verkürzt sich die Zeit von der Anforderung bis zum Nutzen spürbar.

Die organisatorische Hürde

Technisch ist Continuous Delivery lösbar. Schwieriger sind Freigabeprozesse, die auf seltene große Releases ausgelegt sind. Wenn jede Auslieferung ein Gremium durchlaufen muss, bleibt die technische Fähigkeit ungenutzt. Deshalb gehört die Anpassung des Freigabeverfahrens zum Vorhaben dazu.

Abgrenzung

Bei Continuous Deployment geht jede erfolgreich geprüfte Änderung automatisch in Produktion, ohne manuelle Freigabe.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 22.07.2026, zuletzt fachlich geprüft 22.07.2026