Migration bezeichnet die Überführung von Daten, Anwendungen oder ganzen Umgebungen von einem Ausgangs- in einen Zielzustand.

Die Ausprägungen

  • Datenmigration: Übernahme von Datenbeständen in ein neues System.
  • Anwendungsmigration: Wechsel auf eine neue Version oder ein anderes Produkt.
  • Plattformmigration: Verlagerung auf andere Infrastruktur, etwa in die Cloud.
  • Betreiberwechsel: Wechsel des Dienstleisters bei gleichbleibender Technik.

Was alle Migrationen gemeinsam haben

Der Erfolg entscheidet sich vor dem eigentlichen Umzug. Eine vollständige Bestandsaufnahme, eine Testmigration mit gemessener Dauer, ein fachlicher Abgleich von Stichproben und ein definierter Rückfallweg sind unabhängig von der Art der Migration die entscheidenden Elemente.

Der unterschätzte Teil

Die Datenqualität. Altbestände enthalten Dubletten, unvollständige Sätze und Werte, die nicht mehr zum Zielmodell passen. Diese Bereinigung ist fachliche Arbeit, die nur die Fachbereiche leisten können, und sie braucht mehr Zeit als die technische Übernahme.

Abgrenzung

Das Migrationskonzept beschreibt das Vorgehen, der Migrationsplan terminiert es, der Cutover-Plan regelt das Umschaltfenster.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 22.07.2026, zuletzt fachlich geprüft 22.07.2026