Ein Projektstrukturplan (PSP) zerlegt ein Projekt hierarchisch in überschaubare Teilaufgaben und Arbeitspakete. Er schafft einen vollständigen Überblick über den gesamten Projektumfang und bildet die Basis für Planung, Schätzung und Steuerung.
Aufbau eines Projektstrukturplans
- Oberste Ebene: das Gesamtprojekt
- Mittlere Ebenen: Teilprojekte und Aufgabenblöcke
- Unterste Ebene: konkrete Arbeitspakete
Warum der PSP wichtig ist
Der PSP sorgt dafür, dass nichts vergessen wird. Er macht den vollständigen Umfang sichtbar und ist die Grundlage, um Aufwände zu schätzen, Verantwortlichkeiten zu verteilen und den Fortschritt zu messen.
Beispiel aus der Praxis
Für eine Systemeinführung wird das Projekt in Blöcke wie Anforderungen, Umsetzung, Test, Migration und Schulung zerlegt, die jeweils in konkrete Arbeitspakete heruntergebrochen werden.
Typische Fehler
- Arbeitspakete zu grob oder zu fein schneiden
- Teile des Umfangs vergessen
- Den PSP nach der Planung nicht mehr nutzen
Abgrenzung: PSP und Projektplan
Der PSP beschreibt, was zu tun ist (der Umfang). Der Projektplan ergänzt, wann und in welcher Reihenfolge es geschieht.
Weiterführende Begriffe
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