Das V-Modell ist ein Vorgehensmodell, das jeder Entwicklungsphase eine passende Teststufe gegenüberstellt. Es betont, dass zu jeder Spezifikation ein entsprechender Test gehört.
Aufbau des V-Modells
- Linke Seite: Anforderungen und Entwurf
- Spitze: Umsetzung
- Rechte Seite: Tests, die den linken Phasen entsprechen
Wann das V-Modell sinnvoll ist
Das V-Modell eignet sich, wenn Anforderungen stabil sind und hohe Nachvollziehbarkeit gefragt ist, etwa in regulierten oder sicherheitskritischen Bereichen.
Beispiel aus der Praxis
Zu den Anforderungen wird von Anfang an festgelegt, wie sie später getestet werden. Jede Spezifikationsstufe hat ihre passende Teststufe.
Typische Fehler
- V-Modell wählen, obwohl Anforderungen unklar sind
- Tests trotz Modell erst spät mitdenken
- Zu starr an Phasen festhalten
Abgrenzung: V-Modell und Wasserfall
Beide sind sequenziell. Das Wasserfallmodell betont die Phasenfolge, das V-Modell zusätzlich die Zuordnung von Teststufen zu Entwicklungsphasen.
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