Verfügbarkeitsmanagement stellt sicher, dass IT-Services die vereinbarte Verfügbarkeit erreichen, und plant Maßnahmen, wenn sie gefährdet ist.

Definition

Der Prozess plant, misst und verbessert die Verfügbarkeit von Diensten. Er verbindet die fachliche Anforderung mit der technischen Umsetzung: Welche Verfügbarkeit braucht der Geschäftsprozess wirklich, und welche Redundanz ist dafür nötig.

Die Aufgaben

  • Verfügbarkeitsanforderungen je Service ermitteln und vereinbaren.
  • Ist-Verfügbarkeit messen und berichten.
  • Einzelne Ausfallpunkte identifizieren und beseitigen.
  • Wartungsfenster so planen, dass sie den Betrieb möglichst wenig treffen.
  • Nach Ausfällen Maßnahmen zur Vermeidung ableiten.

Die Kostenfrage

Jede zusätzliche Neun in der Verfügbarkeit kostet überproportional. Deshalb ist die zentrale Aufgabe nicht die Maximierung, sondern die Abstimmung des Zielwerts mit dem tatsächlichen fachlichen Bedarf und der Zahlungsbereitschaft.

Abgrenzung

Hochverfügbarkeit ist die technische Eigenschaft. Verfügbarkeitsmanagement ist der Prozess, der sie plant und überwacht.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 22.07.2026, zuletzt fachlich geprüft 22.07.2026