Das Wasserfallmodell ist ein klassisches, sequenzielles Vorgehensmodell, bei dem Projektphasen nacheinander durchlaufen werden. Jede Phase wird abgeschlossen, bevor die nächste beginnt.

Die typischen Phasen

  • Anforderungen
  • Konzeption und Design
  • Umsetzung
  • Test
  • Einführung und Betrieb

Wann das Wasserfallmodell sinnvoll ist

Das Modell eignet sich, wenn Anforderungen stabil und klar sind und sich während des Projekts kaum ändern, etwa in stark regulierten Umfeldern.

Beispiel aus der Praxis

Bei einer klar spezifizierten Systemablösung mit festen Anforderungen werden die Phasen nacheinander durchlaufen, jede mit einer eigenen Freigabe.

Typische Fehler

  • Wasserfall wählen, obwohl Anforderungen unklar sind
  • Feedback erst ganz am Ende einholen
  • Keine Reserven für Änderungen einplanen

Abgrenzung: Wasserfall und agil

Wasserfall plant alles vorab und liefert am Ende. Agile Ansätze liefern iterativ und passen sich laufend an.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 17.07.2023, zuletzt fachlich geprüft 20.07.2026