Eine Zuständigkeitsmatrix ordnet Aufgaben und Rollen einander zu und macht sichtbar, wer wofür verantwortlich ist.
Aufbau
In den Zeilen stehen Aufgaben oder Liefergegenstände, in den Spalten die Rollen. In den Feldern wird die Art der Beteiligung eingetragen, häufig nach dem RACI-Schema: verantwortlich für die Durchführung, rechenschaftspflichtig, zu beteiligen, zu informieren.
Die beiden Prüfregeln
- Je Aufgabe genau eine rechenschaftspflichtige Rolle. Zwei bedeuten faktisch keine.
- Keine Aufgabe ohne benannte Durchführung. Leere Zeilen sind offene Risiken.
Wann sie sich lohnt
Besonders bei mehreren Organisationen: Auftraggeber, Dienstleister, Betrieb. Dort ist die Zuordnung selten selbsterklärend, und gerade an diesen Grenzen entstehen die teuren Missverständnisse.
Abgrenzung
Das Organigramm zeigt die Aufbauorganisation. Die Zuständigkeitsmatrix bezieht sich auf konkrete Aufgaben im Vorhaben.
Weiterführende Begriffe
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