Ein Operating Model beschreibt, wie eine Organisation ihre Leistungen erbringt: mit welchen Prozessen, Rollen, Strukturen und Systemen.

Definition

Es verbindet Strategie und Umsetzung. Während die Strategie festlegt, was erreicht werden soll, beschreibt das Operating Model, wie die Organisation dafür arbeitet. Für die IT umfasst es typischerweise Aufbau, Servicekatalog, Steuerungsmodell und die Aufteilung zwischen eigenen und externen Leistungen.

Die Bestandteile

  • Leistungen, die erbracht werden, und für wen.
  • Prozesse, mit denen sie erbracht werden.
  • Organisationsstruktur und Rollen.
  • Systeme und Werkzeuge zur Unterstützung.
  • Steuerungsgrößen und Entscheidungswege.

Wann es überarbeitet wird

Typische Anlässe sind der Wechsel in die Cloud, ein größeres Outsourcing oder die Einführung agiler Arbeitsweisen. In allen Fällen genügt es nicht, Technik oder Methode zu ändern: Rollen, Verantwortlichkeiten und Steuerung müssen mitziehen, sonst arbeitet die Organisation gegen die neue Struktur.

Abgrenzung

Enterprise Architecture beschreibt die Systemlandschaft. Das Operating Model beschreibt die Arbeitsweise der Organisation.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 22.07.2026, zuletzt fachlich geprüft 22.07.2026