Datenmigration bezeichnet die Übertragung von Daten aus einem System in ein anderes, etwa bei einer Systemablösung oder einem Umzug in die Cloud. Sie ist oft einer der kritischsten und risikoreichsten Teile eines IT-Projekts.

Der typische Ablauf

  • Analyse – Datenbestand und Qualität verstehen
  • Bereinigung – fehlerhafte und doppelte Daten korrigieren
  • Migration – Daten übertragen und abbilden
  • Test und Abnahme – Ergebnis prüfen und freigeben

Warum Datenmigration kritisch ist

Schlechte Datenqualität oder fehlerhafte Übertragung fällt oft erst nach dem Go-Live auf und ist dann teuer. Eine sorgfältige, getestete Migration ist daher entscheidend für den Projekterfolg.

Beispiel aus der Praxis

Vor einer Systemablösung werden Altdaten analysiert und bereinigt. Ein Probelauf der Migration deckt Fehler früh auf, sodass der finale Umzug reibungslos gelingt.

Typische Fehler

  • Datenqualität unterschätzen
  • Migration nicht vorab proben
  • Fachbereiche bei der Prüfung außen vor lassen

Abgrenzung: Datenmigration und Cloud-Migration

Datenmigration betrifft die Daten selbst. Die Cloud-Migration verlagert Anwendungen und Infrastruktur und umfasst häufig auch eine Datenmigration.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 21.04.2026, zuletzt fachlich geprüft 08.07.2026