Ein Minimum Viable Product (MVP) ist die kleinste funktionsfähige Version eines Produkts, mit der sich echtes Nutzerfeedback gewinnen lässt. Es dient dazu, Annahmen früh und mit geringem Aufwand zu überprüfen.

Wozu ein MVP dient

  • Annahmen mit echten Nutzern testen
  • Früh Feedback statt später Fehlentwicklung
  • Mit wenig Aufwand lernen und anpassen

Warum das MVP-Prinzip hilft

Statt lange am perfekten Produkt zu bauen, liefert ein MVP früh einen nutzbaren Kern. So zeigt sich schnell, ob der eingeschlagene Weg trägt.

Beispiel aus der Praxis

Statt ein vollständiges Portal zu bauen, startet ein Team mit einer schlanken Version für die wichtigste Nutzergruppe und baut auf Basis des Feedbacks weiter aus.

Typische Fehler

  • Das MVP mit Funktionen überladen
  • Ein unfertiges Produkt als MVP verkaufen
  • Aus dem Feedback keine Konsequenzen ziehen

Abgrenzung: MVP und Prototyp

Ein Prototyp dient dem Ausprobieren, oft ohne echten Einsatz. Ein MVP ist ein echtes, nutzbares Produkt in minimalem Umfang.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 07.08.2023, zuletzt fachlich geprüft 21.07.2026