Eine Retrospektive ist ein regelmäßiges Treffen, in dem ein Team gemeinsam auf die vergangene Arbeitsphase zurückblickt, um Gutes zu bewahren und Verbesserungen abzuleiten. Sie ist ein zentraler Baustein kontinuierlicher Verbesserung.

Wie eine Retrospektive abläuft

  • Rückblick: Was lief gut, was lief schlecht?
  • Ursachen verstehen statt Schuld suchen
  • Konkrete Verbesserungen vereinbaren
  • Umsetzung in der nächsten Phase prüfen

Warum Retrospektiven wichtig sind

Teams werden nicht von allein besser. Die Retrospektive schafft einen festen Raum, um ehrlich über die Zusammenarbeit zu sprechen und gezielt Verbesserungen umzusetzen, Schritt für Schritt.

Beispiel aus der Praxis

Nach jedem Sprint bespricht ein Team in der Retrospektive, was gut lief und was nicht, und vereinbart ein oder zwei konkrete Verbesserungen für den nächsten Sprint.

Typische Fehler

  • Retrospektive ausfallen lassen, wenn es stressig wird
  • Nur reden, aber keine Maßnahmen umsetzen
  • Schuldzuweisungen statt konstruktiver Verbesserung

Abgrenzung: Retrospektive und Review

Im Review geht es um das Arbeitsergebnis (das Produkt). In der Retrospektive geht es um die Zusammenarbeit (den Prozess).

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 02.01.2024, zuletzt fachlich geprüft 30.03.2026