Kontinuierliche Verbesserung bedeutet, Prozesse in kleinen Schritten dauerhaft zu verbessern, statt auf große Umbrüche zu setzen.

Definition

Der Ansatz geht davon aus, dass viele kleine, regelmäßig umgesetzte Verbesserungen wirksamer sind als seltene Großprojekte. Grundlage ist ein Zyklus aus Planen, Umsetzen, Prüfen und Anpassen.

Im Projektalltag

Die Retrospektive ist das bekannteste Format. Ihr Wert entsteht jedoch nicht durch das Sammeln von Beobachtungen, sondern durch die Umsetzung: eine bis zwei konkrete Maßnahmen je Durchgang, mit Verantwortlichem und Termin, deren Wirkung beim nächsten Mal geprüft wird.

Warum es meist einschläft

Verbesserungsmaßnahmen konkurrieren mit dem Tagesgeschäft und verlieren. Ohne fest eingeplante Kapazität bleibt es bei guten Absichten. Wirksam ist, Verbesserungen wie normale Aufgaben zu behandeln und im selben Vorrat zu priorisieren.

Abgrenzung

Die Reifegradanalyse bewertet den Zustand. Kontinuierliche Verbesserung ist die laufende Arbeit an diesem Zustand.

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Mag. Salim ŠabićPrincipal Consultant, IT-Projektmanagement · SABIC IT-Beratung · Veröffentlicht 22.07.2026, zuletzt fachlich geprüft 22.07.2026