Die Stakeholderanalyse ist die systematische Erfassung und Bewertung aller Personen und Gruppen, die ein Projekt beeinflussen oder von ihm betroffen sind. Sie bildet die Grundlage für gezieltes Stakeholdermanagement.
Ablauf einer Stakeholderanalyse
- Stakeholder identifizieren
- Einfluss und Interesse bewerten
- Haltung und Erwartungen einschätzen
- Vorgehen je Stakeholder ableiten
Warum die Stakeholderanalyse wichtig ist
Wer die relevanten Stakeholder und ihre Interessen kennt, kann Widerstände früh erkennen und gezielt kommunizieren. Das erhöht die Akzeptanz und senkt das Risiko von Blockaden.
Beispiel aus der Praxis
Zu Projektbeginn werden Fachbereiche, IT, Datenschutz und Betriebsrat erfasst und nach Einfluss und Interesse bewertet. Daraus entsteht ein Plan für die Einbindung.
Typische Fehler
- Nur die offensichtlichen Stakeholder betrachten
- Haltung und Interessen nicht einschätzen
- Analyse einmal erstellen und nie aktualisieren
Abgrenzung: Stakeholderanalyse und Stakeholdermanagement
Die Stakeholderanalyse ist ein Schritt. Das Stakeholdermanagement ist der fortlaufende Prozess, der darauf aufbaut.
Weiterführende Begriffe
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